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Geburtsvorbereitungskurs – der erste Eindruck

Geburtsvorbereitungskurs - der erste Eindruck

Geburtsvorbereitungskurs – ja oder nein? Darf der Partner mit und übernimmt die Krankenkasse die Kosten? Nachdem mich so viele Fragen zu meinem gestrigen Geburtsvorbereitungskurs erreicht haben, dachte ich mir am besten packe ich euch alle wichtigen Infos und die ersten Eindrücke in einem Blogbeitrag zusammen.

Ich bin ganz oft der Meinung, dass man sich viele Infos durch Freunde, Bekannte, Bücher und auch über das Internet bekommen kann. Und ich weiß, dass jetzt einige anschreien werden: “Nein, googeln ist das schlimmste, was man machen kann!”. Ich würde mich jedoch nicht als jemanden beschreiben, der wahllos alles glaubt, nicht lange und ausführlich genug recherchiert, um mir meine Meinung zu bilden und nicht nur auf Horror Stories bezüglich der Schwangerschaft und allem drum und dran zu stoßen. Ganz ehrlich, das Hauptproblem bei mir war bisher auch, dass ich zum einen relativ spät von der Schwangerschaft erfahren habe und bevor ich mir auch nur einen Gedanken um bestimmte Kurse und jegliche Anmeldungen gemacht habe, war schon beinahe alles ausgebucht, was man nur als Vorbereitung machen könnte.

Saskia ist mir etwa 3 Monate voraus und ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie mir hier und da erzählt, was sie für wichtig hält. Ich kann dann filtern und mich entscheiden, ob ich gewisse Sachen ebenfalls für nötig halte. Als bei dem Geburtsvorbereitungskurs tatsächlich noch ein Platz im August frei war, habe ich mich vor allem gefreut, dass wir zusammen dorthin gehen. Man weiß ja ehrlich gesagt nie, welche bald Mütter da so lauern. Gestern hatten wir Dickbäuche also die ersten drei Stunden und ich konnte schone einige positive Eindrücke gewinnen und auch die anderen Schwangeren waren alle super nett und bis auf eine auch alle zum ersten mal schwanger.

Wie viel hat der Kurs gekostet und wie lange dauert er?

Mein Kurs hat mich 90€ für 4 Tage und jeweils 3 Stunden gekostet, was absolut in Ordnung geht. Im Abstand von einer Woche habe ich zusammen mit Saskia und 6 anderen das Treffen. Es ist wirklich angenehm, dass der Kurs nicht so überfüllt ist!

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Da es sich bei meinem Kurs um eine Art VHS Angebot handelt und nicht von einer Hebamme durchgeführt wird, übernimmt nicht jede Krankenkasse die Kosten. Ich habe auf jeden Fall eine Quittung bekommen, die ich bei meiner Krankenkasse einreichen kann, eventuell übernimmt sie einen Teil der Kosten, was ja auch schon mal sehr gut wäre. Unsere Kursleiterin hatte uns auch den Tipp gegeben bei der Anfrage zur Kostenübernahme anzugeben, dass Geburtsvorbereitungskurse über Hebammen aktuell so stark ausgebucht sind, dass man kaum einen Platz bekommt.

Darf man den Partner zum Kurs mitbringen?

Auch das ist bei jedem Geburtsvorbereitungskurs anders, am besten sollte man schon vorher einfach mal nachfragen. Von 8 Teilnehmerinnen hatte eine ihren Freund/Mann dabei, der dann allerdings wieder heimgeschickt wurde. Die Kursleiterin teilte uns dann aber allen mit, dass das 3. Treffen zusammen mit den Partnern oder einer Begleitung stattfindet.

Worum ging es beim ersten Treffen?

Anfangs haben wir eine kleine Kennenlernrunde gestartet, was total angenehm und interessant war. Viele waren etwa in der selben Schwangerschaftswoche wie ich und kannten Leiden wie Übelkeit und Müdigkeit nur zu gut. Anschließend haben wir eine kleine Entspannungsübung gemacht, sind die Themen durchgegangen, die wir in den kommenden Stunden besprechen werden, haben einiges über den Geburtsverlauf erfahren und Atem- und Beckenübungen gelernt. In den kommenden Treffen geht es dann darum, was vor der Geburt passiert, ab wann man ins Krankenhaus sollte, welche Alternativen es zu Schmerzmitteln gibt, Infos über die einzelnen Schmerzmittel und auch wie die Tage nach der Geburt verlaufen.

Mein Fazit

Anfangs war ich nicht wirklich überzeugt, dass ein Geburtsvorbereitungskurs unbedingt nötig ist, dennoch ist es tatsächlich angenehmer, so viele Informationen von einer Person zu hören, die einem gegenüber sitzt und Erfahrungen vor Ort auftauchen und Fragen stellen zu können. Gleich zu Beginn wurde auch ausgemacht, dass wir uns Anfang nächsten Jahres alle mit unseren Babys zu einem Frühstück treffen, um zu sehen “was da so rausgekommen ist”. Ich fand die Idee SO schön und plötzlich hat sich alles ein bisschen realer angefühlt.

Auf die Entspannungsübungen, in denen ziemlich viele Fragen gestellt wurden, die mich eher aufgewühlt als entspannt haben und di den Kurs gefühlt ganz schön hinausgezögert haben, bräuchte ich ehrlich gesagt nicht unbedingt. Auch die Tatsache, dass wir demnächst Tanzen und Singen werden finde ich eher seltsam und hoffe dass ich mich da einfach gehen lassen kann, ohne dass mir die Situation unangenehm wird. Es überwiegt allerdings die Tatsache, dass ich mir die ganze Geburtssache schon nach dem ersten Treffen viel besser vorstellen und auch realisieren kann. Wer also noch einen Platz findet, sollte unbedingt an einem Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen und wem es gar nicht zusagt, kann auch einfach aussetzen. Es besteht ja keine Anwesenheitspflicht.

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