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3 Tipps zur SEO Optimierung eines Blogs

3 Tipps zur SEO Optimierung eines Blogs

Ein großes Thema, mit dem man sich wohl oder übel auseinandersetzen muss, wenn man möchte, dass sein Blog eine höhere Reichweite erreicht, ist die SEO Optimierung. SEO steht für Search engine optimization, oder deutsch Suchmaschinenoptimierung. Indem man gewisse Kriterien beim Veröffentlichen seiner Inhalte beachtet, können Suchmaschinen wie Google die eigene Website unbezahlt besser ranken. Mittlerweile nehmen die Optimierungen immer mehr zu und wer nicht auf dem neusten Stand bleibt, verliert Unmengen an Klicks. Ich habe euch meine wichtigsten 3 Tipps zur Optimierung zusammengeschrieben.

Das richtige Keyword

Bevor ich meine Texte schreibe, überlege ich mir zuerst das richtige Keyword. Dieses Keyword kommt sowohl in der Metabeschreibung als auch im Titel und oft möglichst im Beitrag selbst vor. Das Suchmascheinen die Metabeschreibung nach dem Keyword durchsuchen ist übrigens ein Mythos, ich halte mich trotzdem dran, da das Keyword grundsätzlich Gewicht hat. Das Keyword selbst besteht bei mir aus 1 bis 3 Wörtern und beschreibt den Kerninhalt meines posts. Schreibe ich beispielsweise über ein Beautyprodukt nenne ich meist die Marke und das Produkt selbst. Eigentlich ist es wahnsinnig leicht sein Keyword zu wählen, sobald man eine passende Überschrift hat, denn auch diese sollte kurz und prägnant sein, also möglichst knapp aber genau erklärend, worum es in dem Beitrag geht.

Der Content

Der Content ist Gold wert! Dabei sollte schon im ersten Satz der Kerninhalt des gesamten Beitrags zu erkennen sein. Suchmaschinen achten beim Textinhalt vor allem darauf, wie oft das Keyword genannt wird. Nennt man es etwa 3-mal bei 300 Wörtern liegt man im grünen Bereich. Umso länger der Text wird, desto öfter sollte also das Keyword genannt werden. 300 Wörter sind übrigens die Mindestlänge eines guten Textes. Außerdem achten Suchmaschinen besonders auf die Lesbarkeit des Beitrags. Darunter sind Kriterien wie die Länge der einzelnen Sätze, die Länge eines Abschnitts und das Verwenden von Unterüberschriften. Natürlich gibt es nicht immer 300 Wörter zu erzählen oder eine passende Unterüberschrift, dennoch sollte man versuchen, den Text logisch nach diesen Punkten zu gestalten. Ein Absatz sollte außerdem nur aus etwa 150 Wörtern bestehen und ein Satz nicht zu oft länger als 20 Wörter sein.

Ein guter Text enthält laut Suchmaschinenoptimierung externe Links. Dabei wird auch darauf geachtet, ob dieser Link mit Dofollow oder Nofollow gekennzeichnet wurde. Auch Bilder spielen im Content eine wichtige Rolle, wobei das bei Bloggern wohl sowieso Standard ist. Die Bilder selbst sollten allerdings nicht zu groß sein, speichert eure Bilder deshalb immer komprimiert fürs Web ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Alt-Tag. Diesen kann man bei WordPress unter den Medien ändern oder im Html Text im Bild selbst hinzufügen. Der Alt-Tag sollte, wer hätte es gedacht, das Keyword enthalten.

Die Meta-Beschreibung

Wie oben erwähnt geht Google beim Ranking der Website nicht auf die Meta-Description ein. Wichtig ist diese allerdings für die Suchenden im Web. Die Meta-Beschreibung ist übrigens der kurze Text, den man bei der Suche auf Google unter dem Website Link finden kann. Die optimale Meta hat demnach nicht mehr als 156 Zeichen inklusive der Leerzeichen. Alles über dieser Anzahl wird ohnehin durch … abgeschnitten. Wenn euere Beiträge mit Veröffentlichungsdatum erscheinen, sollte die Meta-Beschreibung sogar nur 139 Zeichen lang sein, da das Datum vorangestellt sein könnte.

Der Inhalt der Meta gleicht einer knappen Inhaltswiedergabe nach dem AIDA-Prinzip. Attention, Interest, Desire, Action. Die ideale Vorgehensweise eines Suchenden, um auf eurem Beitrag hängen zu bleiben und im besten Fall noch einen Kommentar zu hinterlassen. Jeder Post sollte eine individuelle Description haben und den Beitrag besonders spannend machen.

Das SEO Plugin

Für diejenigen, die sich jetzt noch fragen, wohin denn nun mit dem ganzen Meta und Keyword Kram, habe ich eine simple Lösung. Zumindest für die WordPress Nutzer unter uns. Das kostenlose Plugin Yoast SEO, was die Autokorrektur fälschlicherweise gerne mal in Toast umwandelt, ist die perfekte Lösung, für alle, die nicht gerne im Code herumtippen. Nach der Aktivierung wird unter jedem neuen Beitrag, im Bearbeitungsmodus ein Bereich hinzugefügt, indem man superleicht das Keyword, die Meta-Beschreibung und auch den SEO-Titel hinzufügen kann. Dazu meldet das Yoast Plugin noch kleine Anmerkungen zu SEO und auch zur Lesbarkeit. Wurde alles richtig gemacht, leuchtet die Ampel grün.

Ich hoffe, meine Tipps konnten euch weiterhelfen, eure Blogs in 3 kleinen Schritten für Suchmaschinen zu optimieren. Ich freue mich schon auf euer Feedback und bin bald mit einem weiteren Post der Kategorie Blogging zurück!

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